Luftschall

Luftschall

Luftschall bezeichnet somit die mechanischen Schwingungen der Luftmoleküle, die sich von Teilchen zu Teilchen weiter ausbreiten und in etwa zwischen 16 Hz und 20 kHz liegen.

Mit Mikrofonen sind dabei die lokalen Druckänderungen, die sich durch diese Wechselkräfte ergeben, einfach messbar. (Müller/Möser 2004, S.5)

Abbildung 2.2.1: Ausbreitung einer Schallwelle zu unterschiedlichen Zeitpunkten (0,1,2,...). Man erkennt die verschiedenen Regionen mit eng aneinanderliegenden Luftteilchen (hoher lokaler Druck) und solche mit weiter auseinanderliegenden Luftteilchen.(Dickreiter 2008, S.2)
Abbildung 2.2.1:

Ausbreitung einer Schallwelle zu unterschiedlichen Zeitpunkten (0,1,2,...).

Man erkennt die verschiedenen Regionen mit eng aneinanderliegenden Luftteilchen (hoher lokaler Druck) und solche mit weiter auseinanderliegenden Luftteilchen.

Luftschallwellen sind immer Longitudinalwellen. Die Schwingungsrichtung der Luftteilchen entspricht damit der Ausbreitungsrichtung der Welle. Einfach gesagt, führt die Verschiebung der Teilchen, die durch die Schallquelle ausgelenkt werden, lokal zu einem erhöhten Luftdruck, der sodann die nächsten benachbarten Teilchen auslenkt. Daher wird diese Wellenart auch Kompressionswelle genannt (DEGA 2006, S.10ff, Everest 2001, S.7f).

Die Schallgeschwindigkeit c in Luft beträgt bei 20°C Zimmertemperatur etwa 343m/s. Muss man c auch für andere Lufttemperaturen berechnen, kann man folgende Formel benutzen:

Gleichung 2.2.a - Gleichung 2.2.a:

t - Temperatur in °C

Görne 2006, S.27